Aktuell
Zur Erweiterung der bestehenden Anlage müssen zusätzliche Kavernen, Zugangsstollen, ein Druckwasserschacht, ein Ein- und Auslaufturm, sowie ein Ein- und Auslaufbauwerk erstellt werden. Die Ausbrucharbeiten für die Herstellung der untertätigen Stollen und Hohlraumbauten sind im April 2010 angelaufen. Die untertätigen Hohlräume werden im Sprengvortrieb hergestellt. Aktuell sind ca. 1400 lfm. Stollen sowie die ganze Kaverne ausgebrochen und gesichert.
Die Arbeiten am Oberbecken 1 wurden Ende 2010 weitestgehend abgeschlossen. Anfang November wurde das Oberbecken nach nur 4,5 monatiger Entleerungszeit wieder mit Wasser gefüllt. Neben der Errichtung des neuen Einlaufturmes und dem Aushub des Einlauftrichters konnten die Arbeiten zur Erhöhung des Ringdammes abgeschlossen werden. Neben den vorgenannten Massnahmen wurden auch umfangreiche Asphaltarbeiten an der bestehenden Beckendichtung durchgeführt.
Am 18. Januar 2011 erfolgte der Durchbruch des neuen Druckschachtes. Dieser 280 m tiefe Schacht wurde im Raise-Boring-Verfahren mit einem Durchmesser von 5,46 m aufgefahren. Zuvor wurde eine richtungsgenaue Pilotbohrung erstellt. Die Aufweitungsbohrung war nach nur 28 Arbeitstagen fertig gestellt. Die Arbeiten am Druckschacht wurden Ende März abgeschlossen. Momentan laufen die Montagearbeiten der Stahlpanzerung, diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Dezember 2011 andauern.
Im Monat Juni 2011 wurde das Unterbecken teilweise entleert. Die Teilentleerung war erforderlich um Arbeiten an der Gewässersohle im Bereich des Auslaufbauwerks ausführen zu können. Eine Baugrubenumschließung in Form eines Kastenfange-Dammes wurde errichtet. Durch die Baugrube zur Erstellung des UW-Stollens und des Ein-/Auslaufbauwerkes am Unterbecken wird die Nationalstraße N10 in ihrem bisherigen Verlauf über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren unterbrochen. Während dieser Zeit muss der Verkehr über eine Umleitungsstrecke (Fangedamm) aufrechterhalten werden. Im Schutz dieser Baugrubenumschließung können jetzt bei gefülltem Unterbecken die Arbeiten zur Errichtung dieser neuen Bauwerke fortgesetzt werden.
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Mit der Inbetriebnahme der neuen Maschine wird die SEO in der Lage sein, fast 1300 Megawatt Spitzenstrom in das europäische Verbundnetz einzuspeisen. Die Investitionssumme von 160 Mio. Euro wird in etwa zu gleichen Teilen von den Projektpartnern RWE Power und Enovos Luxemburg aufgebracht.
